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Würzen, statt Salzen: so kriegst Du Geschmack ans Essen

Ernährung

Würzen, statt Salzen: so kriegst Du Geschmack ans Essen

Würzen, statt Salzen: so kriegst Du Geschmack ans Essen

Zwar ist Salz nicht gleich Salz, doch Ärzte und Ernährungsexperten sind sich einig: Eine salzarme Ernährung wirkt sich positiv auf den Blutdruck aus. Allerdings bringt es auch nichts, wenn das berühmte “Salz in der Suppe” fehlt und die zubereiteten Speisen schlichtweg nach nichts schmecken.

Gewürze als Alternative zu Brühwürfeln und Co

Zum berühmten Brühwürfel solltet ihr allerdings auch nicht greifen. Die enthaltenen Geschmacksverstärker schlagen nicht selten auf den Magen und versauen auf lange Sicht unser Geschmacksempfinden. Mit Gewürzen wertet man hingegen jedes Gericht ganz einfach auf – auch ohne noch mehr Salz oder einen Löffel gekörnte Brühe.

Kräuter & Gewürze verbessern Bioverfügbarkeit von Nährstoffen

Zahlreiche Kräuter wie Basilikum, Oregano und Dill enthalten ätherische Öle. Diese verleihen Gerichten das gewisse Etwas und sind zudem noch richtig gesund. Oregano gilt beispielsweise als das stärkste natürliche Antibiotikum der Welt. Auch Basilikum hat eine positive Wirkung auf die Atemwege und enthält darüber hinaus jede Menge Eisen, Calcium, Vitamin K und Beta-Carotin.

Ein Geheimtipp ist außerdem schwarzer Pfeffer. Der darin enthaltene Stoff Piperin erhöht die Bioverfügbarkeit von verschiedenen Nährstoffen und wertet damit jedes Gericht gesundheitlich auf. Ebenfalls gesund: Kurkuma! Das Gelbwurzpulver ist Hauptbestandteil von Currymischungen und besitzt eine stark antioxidative Wirkungen. Hühnersuppe, die ohnehin bereits sehr gesund ist, bekommt durch eine Prise Kurkuma außerdem eine schöne gelbe Farbe.

Auch gesunde Fette runden den Geschmack ab

Gesunde Öle und Fette heben den Geschmack und helfen, dass viele Vitamine überhaupt erst verstoffwechselt werden können. Lange Zeit galten Fette als der Übeltäter schlechthin, wenn es um Adipositas, Herz- Kreislaufprobleme und Co. ging. Doch mittlerweile wissen Ernährungsexperten und -wissenschaftler, dass es nicht die Fette sind, die unsere Pfunde wachsen lassen. Vielmehr sind es die versteckten Zucker und Kohlenhydrate, die das “Hüftsilber” schnell mal zu “Hüftgold” ummünzen.

Gesunde, ungesättigte Omega-3, Omega-6 und Omega-9-Fettsäuren bilden in richtiger Kombination und Dosierung einen essentiellen Schutz vor Herz- Kreislaufkrankheiten. Und die gesunden Fette können noch mehr: Schon Großmutter wusste, dass ohne Fett der Geschmack einfach nicht so richtig herauskommen will. Das hat die Natur schon ganz richtig eingerichtet. Nur mit einem gewissen Maß an Fett, können die Vitamine aus gekochtem Gemüse vom Körper verwertet werden.

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