Die 5 besten Tipps gegen Falten

Je älter wir werden, desto mehr Falten begrüßen uns beim morgendlichen Blick in den Spiegel. Noch lässt sich dieser Alterungsprozess nicht stoppen, denn im Laufe der Zeit vermindert sich die Kollagenproduktion. Das führt zu einer dünner werdenden Haut, die anfälliger für äußere Reize und Faltenbildung wird. Doch einen kleinen Hoffnungsschimmer gibt es: Achten wir bei der Hautpflege, Ernährung und der generellen Lebensführung auf ein paar Faktoren, können wir den Alterungsprozess verlangsamen und der Faltenbildung entgegenwirken.

1. Zucker reduzieren

Zucker ist Gift für die Haut. Und mit Zucker meinen wir nicht nur das weiße Zeug, das man sich morgens in den Kaffee oder Cappuccino kippt. Auch Kohlenhydrate bestehen aus Zuckermolekülen. Besonders gefährlich sind Einfach- und Zweifachzucker wie Trauben-, Malz-, Milch- oder Fruchtzucker. Geben wir unserem Körper sehr viel dieser Stoffe, weil wir statt dem Spiegelei, morgens lieber auf ein Weißbrot mit Marmelade schwören, unterstützen wir die sogenannte Glykation.

Bei der Glykation entstehen Zucker-Endprodukte (“Advanced Glycation Endproducts”), die der Körper als Fremdkörper identifiziert und mit Antikörpern bekämpft. Dabei startet eine Entzündungsreaktion, die unsere Zellfunktion stört und Kollagenfasern verhärtet. Die Folge: Wir altern schneller!

2. Antioxidantien verzehren

Antioxidantien verlangsamen den Alterungsprozess, indem sie die Anzahl freier Radikale im Körper verringern. Damit wirken Antioxidantien auch der Glykation entgegen. Zum einen produziert unser Körper selber Antioxidantien, zum anderen nehmen wir die Stoffe über Nahrungsmittel auf. Besonders Obst und Gemüse sowie qualitativ hochwertiges Fleisch und Vollkornprodukten sind reich an Vitamin C, Vitamin A, Vitamin E sowie Carotinoiden und Selen.

3. Stress vermeiden

Stress begünstigt zahlreiche Erkrankungen und beschleunigt den Alterungsprozess und damit die Faltenbildung wie kaum ein anderer Faktor. Fühlen wir uns ständig angespannt, unglücklich, besorgt und fehlen die Ruhephasen, reagiert der Körper mit der Ausschüttung von Cortisol. Cortisol ist ein Stresshormon, das nur sehr langsam wieder abgebaut wird und bei ständiger Ausschüttung zu einem konstanten Anstieg des Stresslevels führt. Die Folge sind Bluthochdruck, Schlafstörungen, psychisch bedingte Rückenschmerzen bis hin zu stressbedingten Depressionen.

Um das Stresslevel zu senken, muss man die Gegenspieler der Stresshormone aktivieren. Dazu gehören beispielsweise die Glückshormone Serotonin und Oxytocin. Während Oxytocin bei Berührungen, Geschlechtsverkehr und dem Gefühl von Geborgenheit ausgeschüttet wird, lässt sich der Serotoninspiegel durch eine tryptophanreiche Ernährung und regelmäßigen Freizeitsport erhöhen. Tipp: Setzt man sich beim Sport unter Druck, verpufft der positive Effekt. Stattdessen werden erneut Stresshormone freigesetzt.

4. Auf Vitamin-D-Versorgung achten

Vitamin D wird vor allem durch UV-B-Strahlen gebildet, wenn diese auf unsere Hautoberfläche treffen. Weil in unseren Breitengraden nur im Sommer ausreichend Vitamin D in der Sonne gebildet werden kann und das auch nur zur Mittagszeit, wenn sich die meisten Menschen in Innenräumen aufhalten, ist ein Vitamin-D-Mangel immer stärker verbreitet. Über die Ernährung ist eine Deckung des Vitamin-D-Bedarfs in der Regel nicht möglich.

Dabei spielt Vitamin D eine wichtige Rolle bei der Erneuerung der Haut und schützt diese gleichzeitig vor freien Radikalen. Darüber hinaus sorgt Vitamin D dafür, dass die Aminosäure L-Tryptophan in Serotonin umgewandelt wird, was wiederum den Stresslevel senkt und die stressbedingte Hautalterung verlangsamt.

5. Weizenkeime

Weizenkeime enthalten einen Stoff namens Spermidin, der die Autophagie bzw. Autophagozytose unterstützt und in sehr hoher Konzentration sonst nur in männlichem Ejakulat vorkommt. Bei der Autophagie bauen die Zellen eigene, nicht benötigte Bestandteile ab, um sich zu reinigen. Unterstützt wird diese Reinigungsprozess außerdem durch Intervallfasten – zu häufiges Essen führt zu einer konstanten Insulinausschüttung, welche die Autophagie hemmt.