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Welches Glas für welchen Wein?

Welches Glas für welchen Wein

Allgemein

Welches Glas für welchen Wein?

Welches Glas für welchen Wein?

Egal ob beim Essen oder beim Spielfilm am Abend, ein leckeres Glas gehört für viele Deutsche einfach dazu. Dass aber das falsche Glas das gute Aroma des Weins ruinieren kann, wissen die wenigsten. Wer sich früher auch schon immer gefragt hat, wieso es so viele unterschiedliche Weingläser gibt und welches Glas für welchen Wein das richtige ist, der sollte sich den folgenden Beitrag genau durchlesen.

Die richtige Form ist entscheidend

Bevor der Wein gekostet wird, entscheidet bereits der erste Eindruck in Form des Geruchs, ob uns der Wein gefällt oder nicht. Aus diesem Grund muss das Weinglas so geformt sein, dass unsere Nase einen ersten Eindruck über Intensität und Qualität des Weins erhaschen kann. Auch beim Geschmack spielt die Form und das Material eine ebenso entscheidende Rolle wie beim klangvollen Nachhall, den das Weinglas beim Anstoßen und Abstellen erzeugt.

Besseres Aroma durch kelchförmige Rotweingläser

Rotwein benötigt viel Luft, um sein Aroma besser entfalten zu können. Aus diesem Grund haben Rotweingläser in der Regel eine breite, bauchige Öffnung, wie zum Beispiel die Serie Pure von Schott Zwiesel. Zudem wird beim Rotwein zwischen dem Bordeaux-, dem Burgunder- und dem Standard Rotweinglas unterschieden. Letzteres hat nur einen leicht bauchigen und lang gezogenen Kelch. Die Öffnung unterscheidet sich nur minimal von der eines Weißweinglases. Aufgrund der schmalen Form können sich so die Aromen von zarten Rotweinen nicht zu schnell verflüchtigen. Weine wie der Chianti und der Dornfelder eigenen sich perfekt für solche Gläser.

Das Bordeauxglas hingegen ist eher für tanninreiche und charaktervolle Weine geeignet. Diese brauchen Platz zum Schwenken, um die Luftzufuhr zu erhöhen. Der extrem große und bauchige Kelch des Bordeauxglases ist dazu ideal geeignet. Das Glas eignet sich perfekt zum Servieren von Bordeaux, Cabernet Sauvignon oder Merlot.

Burgundergläser unterscheiden sich nur minimal von Bordeauxgläsern. Ihr Kelch ist noch etwas bauchiger und breiter, sodass sich das Aroma von kraftvollen und distinguierten Weinen, die in der Regel über 13 Prozent Alkohol haben, optimal entfalten kann. Neben den Burgunderweinen ist das Glas ebenfalls für Pinot Noir, Barbera oder Gamay geeignet.

Weißweingläser – der Stiel ist entscheidend

Im Gegensatz zu Rotweinen müssen Weißweine selten belüftet werden. Aus diesem Grund ist der Kelch verhältnismäßig klein und nur gering bauchig. Viel wichtiger ist der Stiel. Da Weißweine gut temperiert getrunken werden, müssen Sie sie am Stiel halten, um die Temperatur so wenig wie möglich zu beeinflussen. Aufgrund des kleinen Kelches verringert sich die Füllmenge, sodass der Weißwein schon leer getrunken ist, ehe er beginnt, wärmer zu werden.

Bei den Weißweingläsern wird zwischen dem Riesling und dem Standard Glas unterschieden. Letzteres eignet sich für fruchtbetonte, elegante und frische Weißweine mit einem mittleren Körper. In dem kleinen Kelch geht das Aroma nur langsam verloren und der zarte Duft kann sich besser entfalten. Im Weißweinglas können junge Rieslinge, Weiß- oder Grauburgunder sowie Sauvignon Blanc serviert werden.

Das Riesling Glas eignet sich hingegen für mildfruchtige und gereifte Rieslinge. In dem schmalen Kelch mit dem leicht ausgestellten Mundrand gelangt der zarte komprimierte Duft besser in die Nase. Zudem werden die Fruchtaromen dank des Randes durch die Zunge besser wahrgenommen.

Achten Sie darauf, das richtige Glas für Ihren Wein zu verwenden, um die Aromen in Zukunft noch besser genießen zu können.

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