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Serotonin – der Stoff, der uns glücklich macht

Wellness & Wohlbefinden

Serotonin – der Stoff, der uns glücklich macht

Serotonin – der Stoff, der uns glücklich macht

Eine altbekannte Weisheit lautet: “Du bist, was du isst!” Wer sich für Ernährung interessiert weiß, da steckt viel Wahrheit drin. Besonders unsere Stimmung wird von unserem Essen beeinflusst. Nehmen wir ausreichend und vor allem die richtigen Nährstoffe zu uns, wird die Produktion der Botenstoffes Serotonin angekurbelt. Neben Dopamin, Noradrenalin und Endorphin gehört Serotonin zu den Hormonen, die hinsichtlich unseres Glücksempfindens eine entscheidende Rolle spielen.

Serotonin – der Stoff, der uns glücklich macht

Während uns Adrenalin aktiviert, Dopamin Lust und Vergnügen empfinden lässt und Endorphin ein echter Schmerzkiller ist, trägt Serotonin zur emotionalen Ausgeglichenheit, Gelassenheit und Zufriedenheit bei. Auch das Empfinden von unbegründeter Angst wird durch Serotonin verbessert.

Serotoninmangel: Ursachen und Folgen

Insbesondere fehlendes Tageslicht und mangelnde Bewegung können zu einem beachtlichen Mangel an Serotonin führen. Das merken wir besonders in der dunklen Jahreszeit. Aber auch unausgewogene Ernährungsgewohnheiten beeinflussen den Serotoninspiegel des Körpers negativ. Ganz besonders kritisch ist jedoch Stress. Empfinden wir langanhaltenden Stress, reagiert unser Körper mit der Ausschüttung des Stoffes Cortisol, der die Produktion von Serotonin behindert. Zudem hat Cortisol eine dämpfende Wirkung auf das Immunsystem. In Folge fühlen wir uns häufig unglücklich und niedergeschlagen, wenn wir mal wieder einen so richtig stressigen Tag hatten. Im schlimmsten Falle kann aus einem Serotoninmangel eine handfeste Depression heranwachsen.

Tipps für einen ausgeglichenen Serotoninspiegel

Um einen zu niedrigen Serotoninspiegel wieder aufzufüllen, empfiehlt sich tägliche Bewegung an der frischen Luft (ein 30-minütiger Spaziergang ist vollkommen ausreichend) und eine ausgewogene Ernährung. Zum einen wird der Körper dadurch mit allem versorgt, was für die Produktion von Serotonin notwendig ist, zum anderen wird Stress abgebaut, der die Serotoninproduktion wie oben beschrieben beeinträchtigt. Die Folge: Wir fühlen uns besser, sind glücklicher, leistungsfähiger und kommen auch mit schwierigen Situationen im Alltag besser zurecht.

Tipp: Greift bei der Ernährung auf tryptophanreiche Lebensmittel wie Nüsse und Fisch zurück. Tryptophan ist die Vorstufe des Serotonins und wird im Körper zu diesem verstoffwechselt.

Fabian Görg

Fabian ist freier Autor & Online-Redakteur mit den Schwerpunkten Internet, Reisen, Kulinarik und Gesundheit.
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