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Die Bahamas: Zwischen James Bond & schwimmenden Schweinen

Bahamas, Schweine, James Bond

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Die Bahamas: Zwischen James Bond & schwimmenden Schweinen

Die Bahamas: Zwischen James Bond & schwimmenden Schweinen

Was haben James Bond Regisseure und schwimmende Schweine gemeinsam? Die Antwort: Eine Vorliebe für die Bahamas. Sowohl in “Feuerball” als auch in “Der Spion der mich Liebte” und “Sag’ niemals nie” standen zahlreiche Drehorte auf den Bahamas im Fokus der Filmkameras. Unvergessen auch die Filmszenen aus dem Ocean Club im Film “Casino Royale”, Daniel Craig’s Debut als James Bond Darsteller.

Die Bahamas: schöne Frauen, schöne Autos, schöne Strände

Jeder der schon mal Bilder der Bahamas gesehen hat oder bereits dort war, wird sich gar nicht erst fragen, wieso die Filmreihe rund um den MI-6 Geheimagenten mit den drei Ziffern 007 so häufig auf den Bahamas gastierte. Was passt schließlich besser zu schönen Frauen und schönen Autos, als schöne Strände und schönes Wetter. “Schön” ist es hier nämlich überall – besonders auf den etwas abgelegeneren der insgesamt 700 Inseln des Archipels, von denen nur 30 bewohnt sind.


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Nassau, die Hauptstadt der Bahamas auf der Insel “New Providence”, ist zwar schön, doch als Verkehrs-, Banken- und Handelszentrum des Landes stellenweise ziemlich überlaufen. Wer die karibische Ruhe sucht, der ist auf der kleinen Bahamainsel “Harbour Island” besser aufgehoben. Der rosafarbene und pulvrig feine Sandstrand ist gern gesehener “Gast” in Rankings der schönsten Strände der Welt.

Glückliche Vier- und Zweibeiner

Nun gut, „die Sache mit James Bond ist ja jetzt klar, aber was hat es mit den schwimmenden Schweinen auf sich”, fragst Du Dich? Auf Exuma, einem District der Bahamas, der aus so vielen kleinen Inseln mit unfassbar flachem türkis-blauem Wasser besteht, dass er fast wirkt, als seien einem Künstler beim Malen des Paradieses ein paar Spritzer in den Ozean getropft, liegt die entlegene und unbewohnte Insel Big Major Cay. Aber so ganz unbewohnt ist die Insel, die anders als ihr Name vermuten lässt, sehr klein ist, dann doch nicht: Am sogenannten “Pig Beach” schwimmen glücklich grunzende Vierbeiner durchs Wasser, sonnen sich am Strand und lassen sich von den Touristen, die mit dem Boot vorbei schippern, füttern.

Bahamas, Schweine
Die schwimmenden Schweine auf den Bahamas sind eine der kuriosesten Touristenattraktionen der Welt.

Woher die etwas unüblichen Inselbewohner kommen ist nicht ganz klar: Eine Legende besagt, dass es Seemänner waren, welche die Schweinchen einst hier zurückließen, um diese bei der nächsten Ankunft zu kochen. Viel schöner ist jedoch die Sage, dass sich die Schweine von einem sinkenden Schiff retten konnten und auf Big Major Cay an Land gingen. Möglicherweise ist es aber lediglich ein genialer Marketing-Coup, der Touristen anlocken soll – eine geführte Bootsfahrt zum Pig Beach lassen sich die Anbieter recht gut bezahlen. Doch ganz egal, wo an dieser Stelle die Wahrheit liegt: Fakt ist, dass sowohl die Besucher, als auch die Schweine glücklich sind. Und genau darum geht es hier auf den Bahamas auch irgendwie.

 

Karl-Maria Lago

Karl-Maria Lago ist freischaffender Autor mit chronischem Fernweh. Bei Lena & Frank schreibt er primär in den Rubriken "Reisen" und "Kultur".

Karl-Maria Lago ist freischaffender Autor mit chronischem Fernweh. Bei Lena & Frank schreibt er primär in den Rubriken „Reisen“ und „Kultur“.

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